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Großer Preis von Italien

Daten und Fakten

Rennstrecke: Autodromo Nazionale di Monza
Startzeit: 14:00 Uhr MEZ
Streckenlänge: 5,793 Kilometer
Sieger 2004: Rubens Barrichello (Ferrari)
Sieger 2006: Michael Schumacher (Ferrari)
Sieger 2007: Fernando Alonso (McLaren-Mercedes)
Sieger 2008: Sebastian Vettel (Toro Rosso)
Sieger 2009: Rubens Barrichello (Brawn GP, ehem. Honda/BAR)
Sieger 2010: Fernando Alonso (Ferrari)
Sieger 2011: Sebastian Vettel (Red Bull)
   
Mehr im Internet: http://www.monzanet.it

Der Renntermin: 07.09. - 09.09.2012

Die 1922 erbaute Strecke ist ein Klasiker und zählt zu einer der letzten Hochgeschwindigkeits-Strecken. Rubens Barrichello gewann hier 2004 mit einer Durchschnitts-Geschwindigkeit von über 260 km/h. Entscheidend für einen Erfolg sind die Motorleistung und die Bodenhaftung in den schnellen Kurven.

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Italien: Rote Party im königlichen Park

Die Fans nennen den 1922 erbauten Kurs ehrfürchtig die "magische Strecke" - und das liegt nicht nur an der malerischen Lage inmitten des "Parco Reale". Nirgendwo erreichen die Formel 1-Boliden höhere Geschwindigkeiten als auf den langen Geraden von Monza, obwohl nachträglich eingefügte Schikanen wie die "Variante della Roggia" oder die "Variante Ascari" die Vollgas-Orgie inzwischen portionieren.

Dennoch ist und bleibt Monza das Hochgeschwindigkeits-Mekka der Formel 1: Auch wenn inzwischen drei Schikanen die Fahrer auf den langen Geraden deutlich einbremsen, hat das Autodromo Nazionale nur wenig von seiner ursprünglichen Charakteristik als Top-Speed-Kurs verloren.

Doch so eindrucksvoll Höchstgeschwindigkeiten von gut 360 km/h für Außenstehende auch erscheinen mögen - für die Formel 1-Asse stellt das Geradeausfahren bei hohem Tempo keine besondere Herausforderung dar. Als fahrerisch sehr anspruchsvoll erweist es sich allerdings, bei den geringen Abtriebswerten jeweils die Brems- und Einlenkpunkte exakt zu treffen. Und dies erweist sich als umso wichtiger, da die ideale Positionierung des Autos zum Beispiel in den Mutkurven Lesmo 1 und Lesmo 2 sowie der legendären Parabolica maßgeblich die Höchstgeschwindigkeit auf den folgenden Geraden bestimmt.

Dass diese irren Tempi speziell für Motoren und Bremsen eine hohe Belastung darstellen, versteht sich fast von selbst. Über Sieg oder Niederlage entscheiden in Monza jedoch die aerodynamischen Qualitäten der Formel 1-Boliden, ihre Reifen und das Potenzial des Chassis. Um den Luftwiderstand zugunsten möglichst hoher Geschwindigkeiten auf den Geraden zu minimieren, rücken die Monoposti mit den flachsten Flügeleinstellungen der gesamten Saison aus. Dies bedeutet aber auch, dass die Bodenhaftung in den schnellen Kurven wie zum Beispiel der weltberühmten Parabolica kaum noch durch aerodynamischen Abtrieb unterstützt wird. Die möglichen Kurventempi hängen mehr als sonst von der Leistungsfähigkeit der Rennreifen und dem mechanischen Grip ab, den Chassis und Fahrwerk generieren.

(Quellen: formel1.de  /  netzeitung.de / Streckenabb.: planetf1.com)

 

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