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Großer Preis von Ungarn

Daten und Fakten

Rennstrecke: Hungaroring
Startzeit: 14:00 Uhr MEZ
Streckenlänge: 4,381 Kilometer
Sieger 2005: Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes)
Sieger 2006: Jenson Button (Honda Racing F1)
Sieger 2007: Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes)
Sieger 2008: Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes)
Sieger 2009: Lewis Hamilton (McLaren Mercedes)
Sieger 2010: Mark Webber (Red Bull)
Sieger 2011: Jenson Button (McLaren)
   
Mehr im Internet: http://www.hungaroring.hu

Der Renntermin: 27.07. - 29.07.2012

Der Kurs in der Nähe von Budapest weist viele enge Kurven auf. Überholen ist hier nur schwer möglich. Allerdings ist die Strecke bei Fans und Fahrern sehr beliebt.

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Ungarn: Das Monaco des Ostens

Der erste Eindruck täuscht: Aufgrund seines Layouts wird der Hungaroring oft und gerne mit dem eher despektierlichen Attribut "Mickey Maus"-Kurs versehen. Zwar verfügt der rund 20 Kilometer vor den Toren von Budapest gelegene Schauplatz des Ungarn-Grand Prix über eine äußerst winklige Streckenführung, wodurch sich auf dem 4,381 Kilometer langen Asphaltband kaum Überholmöglichkeiten bieten. Gleichzeitig fallen die auf ihm erzielten Durchschnittsgeschwindigkeiten mit rund 180 km/h vergleichsweise gering aus.

Während Juan Pablo Montoya die Strecke an eine Kartbahn erinnert, ziehen andere einen Vergleich zu einem Amphitheater. Die Begründung dafür ist einfach. Schließlich ist die Strecke derart in die Landschaft eingebettet, dass die Zuschauer praktisch von allen Plätzen die Hälfte des durch ein kleines Tal führenden Parcours einsehen können. Wiederum andere vergleichen den Kurs mit dem legendären Fürstentum von Monaco. Schließlich geht es auch dort eng und winklig zu. Allerdings fehlen auf dem Hungaroring die berüchtigten Leitplanken.

Aber der Hungaroring hat nicht nur eine hohe Rundenanzahl sowie eine kurze Streckenlänge mit dem Traditionsrennkurs aus dem Fürstentum gemeinsam. Er teilt leider auch die wenigen Überholmöglichkeiten mit dem Jahreshighlight im Leitplankendschungel. So wird der Kurs unweit der ungarischen Hauptstadt nicht nur als "Monaco ohne Häuser und Leitplanken" bezeichnet, sondern verlangt er den Fahrern und Teams - ebenso wie das berühmte "Vorbild" - vor allem im Qualifying und beim Kampf um die Startposition einiges ab. Denn ohne einen guten Startplatz hat man keine Chance auf ein gutes Ergebnis.

Insgesamt zählt der Ungarn-GP mit seiner Durchschnittsgeschwindigkeit von 180 km/h aber eher zu den langsamen Rennen. Dafür haben es die Kurven jedoch in sich. Der Schwierigkeitsgrad kann durchaus mit jenem von Monte Carlo verglichen werden. Demzufolge kommt auch weniger Wichtigkeit der reinen Motorleistung, den Bremsen oder der Aerodynamik zu, sondern stehen vor allem die Balance und der Grip im Vordergrund. Die Strecke selbst verlangt aufgrund der vielen und engen Kurven zusätzlich nach viel aerodynamischem Anpressdruck, um auch in den langsamen Kurven eine optimale Haftung erzielen zu können.

(Quellen: formel1.de  /  netzeitung.de / Streckenabb.: planetf1.com)

 

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